Nervenaufreibende Verzweiflungstat

Berlin. Räumungstag im letzten unsanierten Haus einer frisch herausgeputzten Wohngegend. Wie in der restlichen Straße soll der heruntergekommene Bau modernen Wohnungen für reiche Käufer weichen. Die alten Mieter ziehen aus, doch Dietmar (Wolfgang Packhäuser) weigert sich, seine Heimat der letzten Jahrzehnte einfach aufzugeben. Sein Sohn Tobias (Matthias Ziesing) versucht, ihn zum Umzug in eine Sozialwohnung zu bewegen. Die gereizte Stimmung zwischen den beiden und dem scheinbar zufällig anwesenden Makler (Moritz Heidelbach) spitzt sich zu.

Als plötzlich die junge Polizistin Shirin (Pegah Ferydoni) in der Tür steht, eskaliert die Situation und Tobias muss sich entscheiden. Es entspinnt sich ein nervenaufreibendes Geiseldrama-Kammerspiel am Puls der Zeit. Schnell wird klar, dass die wahren Umstände der schiefgegangenen Räumung viel komplexer sind als zunächst angenommen. Was plante der Vater wirklich? Während draußen das SEK anrückt, sucht drinnen Tobias verzweifelt nach Antworten.

Preise und Auszeichnungen

Der letzte Mieter - Plakat

Ausgezeichnetes Independentkino

Das Spielfilm-Debüt des deutschen Regisseurs Gregor Erler kommt als beklemmender Thriller nach skandinavischen Vorbildern daher und überzeugt seit seiner Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland, darunter als Preisträger des Publikumspreises "Lüdia" beim 30. Kinofest Lünen und als "Best Foreign Feature Film" sowohl bei den London Independent Film Awards als auch beim Manchester International Film Festival. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat dem Film das höchste Prädikat "besonders wertvoll" verliehen.

Pressezitate

Der letzte Mieter - Prädikat

Zitate aus der Presse

"DER LETZTE MIETER von Gregor Erler schafft die schwierige Gratwanderung zwischen Psychothrill und Gesellschaftskritik und präsentiert ein Stück Indie-Kino, das das Thema Gentrifizierung auf äußerst spannende Weise anprangert"

Deadline Magazin

"Genre-Geheimtipp aus Deutschland" ... "Gregor Erler beweist mit seinem ersten Kinofilm eindrucksvoll, dass Sozialkritik nicht unbedingt zur faden Lehrstunde verkommen muss"

Filmstarts.de

"der Beweis, dass auch in Deutschland gutes Genre-Kino entstehen kann, wenn man es mit Liebe und Tempo erzählt" ... "Erler verzichtet auf den Zeigefinger und drückt viel mehr aufs Gaspedal"

Berliner Morgenpost

"die Mischung aus Geiseldrama und Thriller ist einer der spannendsten und trotz seiner kammerspielartigen Inszenierung kurzweiligsten Filme des Kinojahres geworden"

filmtoast.de

"Zeitgemäßer könnte ein Film kaum sein, besonders wenn er in Berlin spielt, wo das Thema des knapper und teurer werdenden Wohnraums seit Jahren die Gemüter erhitzt"

Programmkino.de

"DER LETZTE MIETER ist ein sehr clever inszenierter, toll gespielter Thriller mit einer (leider) sehr aktuellen Problematik"

film-rezensionen.de

"DER LETZTE MIETER ist alles andere als vorhersehbar und lebt auch dank der überschaubaren, aber hervorragenden Besetzung von einer immensen Intensität."

vorwaerts.de

"Dieser Film könnte der Überraschungshit des Kino-Sommers werden" ... "DER LETZTE MIETER ist ein ganz großartiger und geradliniger Thriller mit Hintergrund"

bild.de

"Gebannt verfolgt der Zuschauer einem klassisch in Szene gesetzten Psychothriller, der bis zum dramatischen Ende ein paar gelungene Überraschungen parat hält und den Regisseur als hoffnungsvolles Talent für künftige kreative Höhenflüge ausweist."

Kölner Stadtanzeiger

"Bis zum allerletzten Bild hält das Drehbuch den Spannungsbogen hoch (...) und lässt die klaustrophobische, sich im Minutentakt zuspitzende Geschichte sehenden Auges und fast schon genüsslich aus der Spur laufen."

Nürnberger Nachrichten

Wann läuft der Film wo?

DER LETZTE MIETER startet am 13.8. in ausgewählten Kinos in Deutschland!
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